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MIT DEM ROLLSTUHL AUF DIE HALF-PIPE

RAW Gelände Berlin

EIN TEILNEHMER ERZÄHLT VOM ROLLSTUHL-SKATEN

Dennis Knoll hat sich zum ersten Mal mit seinem Rollstuhl auf die Half-Pipe gewagt. Wie das Rollstuhl-Skaten so ist, berichtet er mir in einem kleinen Interview. Am vergangenen Sonntag treffe ich ihn zufällig beim Tag der offenen Tür auf dem RAW-Gelände an und ich bin total begeistert. Das sieht ziemlich spektakulär aus, wie sich die vielen Rollstühle durch die Skaterhalle in der Revaler Straße bewegen. Obwohl er auch einmal hinfällt, hat Dennis keine Angst: “Das Wichtige ist, herauszufinden, wie sich der Rollstuhl auf der Half-Pipe und der Rampe verhält. Eigentlich weiß man, wie man sich auffängt, das ist hier aber anders.” Dennis hofft, einen neuen Sport für sich gefunden zu haben. Früher hat er Rollstuhl-Basketball gespielt, nun sucht er eine weitere Herausforderung.

ROLLSTUHL-SKATEN ALS REGELMÄßIGES ANGEBOT

Deshalb ist es toll, dass der Verein Drop IN den ersten Profi im Wheelchair-Motocross für diesen Workshop im Rollstuhl-Skaten gewinnen konnte. David Lebuser ist Vorbild für viele hier. Denn Lebuser konnte bei den Weltmeisterschaften im Wheelchair Motocross den dritten Platz verteidigen. Drop IN e.V. ist ein junger Verein, der Bildungs- und Integrationsangebote mit attraktiven Kultur- und Freizeitangeboten verbindet. In Zukunft soll das Rollstuhl-Skaten regelmäßig stattfinden. Alle ein bis zwei Wochen treffen sich Interessierte, damit im geschützten Raum eine echte Community entsteht. Später sind dann weitere Skateparks dran. Dennis will weitermachen und ist das nächste Mal gerne wieder dabei.

RAW Berlin
Skatehalle zum Rollstuhl-Skaten in Berlin

MEHR ZUM ROLLSTUHL-SKATEN ERFAHRT IHR HIER

Drop-IN e.V. in Berlin 

ORT: Skatehalle Berlin, Revaler Str. 99, 10245 Berlin
ANSPRECHPARTNER: Linda Ritterhoff, ritterhoff@dropin-ev.de

ÜBER SO HANDY

Ich bin seit drei Jahren mit dem Smartphone für echte Geschichten unterwegs.
Weil ich so neugierig bin, liebe ich es, mit Menschen zu reden oder mich auf neue Ideen einzulassen.
Dabei stehen bei mir soziale, internationale und digitale Themen im Vordergrund.
Ich bin dankbar dafür, dass mich meine Arbeit auch immer mal wieder ins Ausland führt, so dass ich neue Blickwinkel bekomme.
Mehr über meine Arbeit und mich findet ihr hier oder auf der Startseite.

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